BIOSTRAT | Bausteine für eine Biomassestrategie: Biomassepotenziale und Erwartungen an ihre künftige Nutzung
Hintergrund
Im Jahr 2021 hat die Bundesregierung eine Biomassestrategie angekündigt (NABIS). Zur Unterstützung der Erarbeitung der Strategie wurden DBFZ, Thünen-Institut und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) beauftragt, Informationen zu Biomasse in Deutschland zusammenzustellen. Der hierzu vorgelegte Bericht analysiert die Flächennutzungen der heimischen Bioökonomie und die darauf aufbauende Biomasseerzeugung. Zusätzlich wird die inländische Verwendung von Biomasse betrachtet. Die Untersuchung umfasst sowohl die gegenwärtige Situation als auch mögliche Entwicklungen in der Zukunft. Für die Beschreibung zukünftiger Nutzungen wurde auf Bioökonomie-Szenarien des Forschungsvorhabens BEPASO zurückgegriffen. Das Vorhaben betrachtete zudem die Frage der kosteneffizienten Verteilung von Biomasse im Energiesystem mithilfe des Modells BenOpt.
Auftraggebende und Kooperationen
Der Bericht wurde im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) zusammen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) erstellt. Er entstand in enger Zusammenarbeit des DBFZ mit dem Thünen-Institut für Waldwirtschaft, dem Thünen-Institut für Marktanalyse und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Die beteiligten Thünen-Institute nahmen hierbei die Analysen zu Flächennutzungen sowie zu Potenzialen und Verwendungen forstlicher und agrarischer Biomassen vor. Das UFZ modellierte die Allokation von Biomasse in den Energiesektoren Strom, Wärme, Verkehr anhand der im Vorhaben zusammengestellten Potenzialdaten. Um zusätzliche mögliche Entwicklungen der Biomasseverfügbarkeit und -Nutzung abzubilden, wurden in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) und dem Öko-Institut Energiesystemszenarien auf Basis der BMWK-Langfristszenarien und des Klimaschutzinstrumente-Szenarios (KIS 2030) berechnet. Das DBFZ stellte Informationen zu biogenen Abfällen und Reststoffen bereit sowie zu zukünftigen Nutzungsansprüchen in Bezug auf Biomasse, und koordinierte das Vorhaben.
Deutsches Biomasseforschungszentrum | ||
Dr. Harry Schindler | harry.schindler(at)dbfz.de | Tel.: +49 (0)341 2434-557 |
Dr. Romy Brödner | romy.broedner(at)dbfz.de | Tel.: +49 (0)341 2434-613 |
Thünen-Institut für Waldwirtschaft | ||
Dr. Holger Weimar | holger.weimar@thuenen.de | Tel.: +49 (0)40 739 62 314 |
Dr. Jörg Schweinle | joerg.schweinle@thuenen.de | Tel.: +49 (0)40 739 62 305 |
Thünen-Institut für Marktanalyse | ||
Prof. Dr. Martin Banse | martin.banse@thuenen.de | Tel.: +49 (0)531 596-5302 |
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung | ||
Dr. Matthias Jordan | matthias.jordan@ufz.de | Tel.: +49 (0)341 6025-2828 |